Chronik der Straßennamen

 

Und wo sind die Räuber?

Märtensmühle 

Drei schöne Straßennamen hat der kleine Ort Märtensmühle heute. Im Forsthaus Märtensmühle, nach dem auch eine Straße benannt wurde, lebt noch heute eine Försterfamilie.

Lindenallee - bei diesem Namen muss wohl niemand lange überlegen. Spätestens, wenn im Juni der betörende Duft der Lindenblüten in der Luft liegt, ist klar, warum die Straße nach diesen schönen Laubbäumen benannt wurde.

Geht man den Weg Zum Rauhen Luch kommt man an einen Teich im Wald. Dabei soll es sich um einen Seerosenteich handeln. Der Wald heißt, wie der Name es schon verrät, Rauhes Luch.

Märtensmühle wurde 1307 als Mertensmohle erstmals schriftlich erwähnt. Es soll das Dorf der Holzfäller, Fischer und Räuber gewesen sein. Die nahe Nuthe, die auch im Sommer 2002 für feuchte Füße sorgte, brachte den Fischern des Dorfes einigen Wohlstand. Auch der Berufsstand der Holzfäller lässt sich durch die umliegenden Wälder begründen. Doch von Räubern war leider nichts zu erfahren. Vielleicht hätte ja etwas in der Ortschronik gestanden. Doch die gibt es leider von Märtensmühle nicht. Man sagt, sie wäre in den letzten Gefechten des Zweiten Weltkrieges verbrannt