| Chronik der Straßennamen |
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Von
fünf Straßennamen änderten sich in Schönefeld drei. Dabei blieben
jedoch die Richtungsweisenden Namen wie Gottower
Straße und Neuhofer Straße
erhalten. Auf
letztgenannter gelangte man früher in den Ort „Amt Neuhof“, so
erinnern sich die Schönefelder. Auch nach Horstwalde konnte man diesen
Weg gehen. Am Ende der Neuhofer Straße befindet sich der Friedhof des
Dorfes. Parallel
zur Gottower Straße verläuft das Hammerfließ. Wobei nach diesem Fließ
noch eine eigener Weg benannt wurde: der Hammerweg.
Auf ihm gehend kann man das Hammerfließ überqueren. Und eigentlich kann
der Name auch nur an den bekannten Gottower Hammer, den Ort wo das in der
Region vorkommende Raseneisenerz verarbeitet wurde, erinnern. Ein einsames
Haus mitten auf dem Feld wird bei den Schönefeldern auch nur „der
Hammer“ genannt. Für
die Feldstraße wurde bei der Umbenennung der neue Name Bahnstraße
gewählt. Der Grund: an der Feldstraße gab es kein Feld mehr. Die
Bahnstraße verläuft parallel zur Eisenbahnlinie, der Strecke Jüterbog,
Zossen Berlin, die jedoch schon seit einigen Jahren nicht mehr befahren
wird. So ist auch der Bahnhof seit 1993 ohne Leben. Aber
die Bahnstraße hat noch eine Besonderheit. In ihr befindet sich das
Geburtshaus von Rudi Dutschke, dem Anführer der 68er- Studentenbewegung. Und
zu guter Letzt wurde aus der Bahnhofstraße die Kummersdorfer
Straße. Eindeutig gelangt man auf diesem Weg nach Kummersdorf Gut. |