| Chronik der Straßennamen |
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Stülpe
ist einer der größeren Orte in der Gemeinde Nuthe-Urstromtal. So hat Stülpe
jetzt zehn Straßennamen. Manche Namen wurden übernommen, manche wurden
neu vergeben. An den
Eichen ist beispielsweise eine
neue Bezeichnung. Diese Straße wird von hohen alten Eichen umsäumt. Der
Name Kastanienweg ist ebenfalls neu. Auf diesem Weg gelangen die Kinder
jeden Morgen in die Schule. In der Schule befindet sich auch eine
Bibliothek. Die
Baruther Straße, Ließener Straße,
Merzdorfer Weg und Schönefelder Chaussee weisen durch ihre Bezeichnung den Weg. An der
zuletzt genannten Straße liegt das Schloss von Stülpe. Seit der
Restaurierung nach dem Brand in den 90er-Jahren steht es leer. In
der Ließener Straße befindet sich die erst kürzlich frisch restaurierte
barocke Kirche. Volksmündlich
wurde das Ende der Ließener Straße, hinter dem Friedhof,
Wurach genannt. Wurach kam von wurachen und bedeutete übermäßig
schwer arbeiten. An diesem Ende des Dorfes hatten die Siedler schwere
Arbeits- und Lebensbedingungen. Es waren offenbar überwiegend Ackerbauern
die dort lebten. Die
Sandstraße soll früher einmal
„Auf dem Sande“ geheißen haben. Eine Fließbrücke trennte den Sande
von dem eigentlichen Dorf. So beschieb es jedenfalls Otto Gantzer. Er war
Lehrer in Stülpe und kam 1860 in den Ort. Zum Mittelsteig
soll eine volksmündliche Bezeichnung sein. Auf diesem alten Weg gelangte
man zum Golm. Zu
guter Letzt ist noch der Wiesenweg übrig.
Die Bezeichnung hat ohne Zweifel etwas mit der Nutzung des Landes rechts
und links des Weges zu tun. |