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Verlässt man auf dem Rad die Kreisstadt in Richtung Berkenbrück,
muss man mit der Landstraße Vorlieb nehmen. Sinnvoll ist es also, eine
Zeit zu wählen, während der sich der Autoverkehr in Grenzen hält. Durch
das eiszeitliche Seengebiet geht es auf der Hauptstraße weiter Richtung Hennickendorf.
In diesem kleinen Ort geht es durch den hübsch gestalteten Dorfkern, mit
seiner Kirche vorbei an einem kleinen See in Richtung Ahrensdorf.
An
einer scharfen Rechtskurve, erstreckt sich vor dem Auge ein Wald. Fährt
man an dieser Stelle geradeaus, gelangt man nach Schönhagen, den zu
Trebbin gehörenden Ort, der durch seinen Flughafen nicht nur in der
Region ziemlich bekannt ist.
Aber
eigentlich geht es auf dieser Straße weiter, bis nach Ahrensdorf.
Ahrensdorf
hat mittlerweile traurige Berühmtheit erlangt durch das Landwerk
Hachschara. Während der Herrschaft der Nationalsozialisten bereiteten
sich in dem Landwerk jüdische Mädchen und Jungen auf ihre Auswanderung
nach „Erez Israel“ vor. Viele schafften es, die Brücke des Lebens zu
gehen. Doch einige konnten die Brücke nicht mehr betreten. Sie kamen in
Auschwitz ums Leben. Um zum Landwerk Hachschara zu gelangen muss man aber
den kurzen Umweg in Kauf nehmen und in Ahrensdorf links abbiegen. Das
Landwerk lag ein wenig außerhalb des Dorfkerns.
Kehrt man von dort zurück, durchfährt
man Ahrensdorf in Richtung Märtensmühle.
In Ahrensdorf
biegt man rechts ab und durchfährt das Dorf in Richtung Märtensmühle
und dann auf dem Radweg nach Liebätz.
Hinter Liebätz
(Alternativroute)
biegt man links in den Wald Richtung Woltersdorf
ein. Nun befindet man sich in Woltersdorf,
dem größten Ortsteil der Gemeinde und zwar hinter der Bahn im Bereich
der Siedlung. Um nach Luckenwalde
zu gelangen sollte man nun den Bahntunnel benutzen. Dann hat man
wieder die Wahl. Entweder man fährt parallel zur jetzigen B 101 auf einem
Radweg in die Kreisstadt oder man fährt durch den interessanten aber auch
geheimnisvollen Bürgerbusch.
Entscheidet man sich für die zweite Möglichkeit, dann hält man sich,
nachdem man den Bahntunnel durchfahren hat rechts und folgt erst einmal
der Bahnlinie. Später ergibt sich der Weg von selbst. In Luckenwalde
kommt man so oder so am Ortseingang heraus. Auf der Hauptstraße gelangt
man wieder ins Zentrum der Stadt, zum Markt.
Alternativroute:
Hat
man Liebätz
verlassen, fährt man im Schatten der an die Straße grenzenden Wälder
bis Ruhlsdorf
und dann auf dem Radweg bis nach Luckenwalde, dem Ausgangspunkt der Tour
wo man, vorausgesetzt man verlässt den Pfad nicht vorher, auf die große
Ampelkreuzung gelangt. |