__ Routenvorschläge mit Streckenbeschreiben

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Route 3
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Länge ca. 20 Kilometer

Luckenwalde- Berkenbrück- Hennickendorf - Ahrensdorf- Märtensmühle - Liebätz – Woltersdorf - Luckenwalde

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Verlässt man auf dem Rad die Kreisstadt in Richtung Berkenbrück, muss man mit der Landstraße Vorlieb nehmen. Sinnvoll ist es also, eine Zeit zu wählen, während der sich der Autoverkehr in Grenzen hält. Durch das eiszeitliche Seengebiet geht es auf der Hauptstraße weiter Richtung Hennickendorf. In diesem kleinen Ort geht es durch den hübsch gestalteten Dorfkern, mit seiner Kirche vorbei an einem kleinen See in Richtung Ahrensdorf.

An einer scharfen Rechtskurve, erstreckt sich vor dem Auge ein Wald. Fährt man an dieser Stelle geradeaus, gelangt man nach Schönhagen, den zu Trebbin gehörenden Ort, der durch seinen Flughafen nicht nur in der Region ziemlich bekannt ist.

Aber eigentlich geht es auf dieser Straße weiter, bis nach Ahrensdorf.  

Ahrensdorf hat mittlerweile traurige Berühmtheit erlangt durch das Landwerk Hachschara. Während der Herrschaft der Nationalsozialisten bereiteten sich in dem Landwerk jüdische Mädchen und Jungen auf ihre Auswanderung nach „Erez Israel“ vor. Viele schafften es, die Brücke des Lebens zu gehen. Doch einige konnten die Brücke nicht mehr betreten. Sie kamen in Auschwitz ums Leben. Um zum Landwerk Hachschara zu gelangen muss man aber den kurzen Umweg in Kauf nehmen und in Ahrensdorf links abbiegen. Das Landwerk lag ein wenig außerhalb des Dorfkerns. Kehrt man von dort zurück, durchfährt man Ahrensdorf in Richtung Märtensmühle

In Ahrensdorf biegt man rechts ab und durchfährt das Dorf in Richtung Märtensmühle und dann auf dem Radweg nach Liebätz. Hinter Liebätz (Alternativroute) biegt man links in den Wald Richtung Woltersdorf ein. Nun befindet man sich in Woltersdorf, dem größten Ortsteil der Gemeinde und zwar hinter der Bahn im Bereich der Siedlung. Um nach Luckenwalde zu gelangen sollte man nun den Bahntunnel benutzen. Dann hat man wieder die Wahl. Entweder man fährt parallel zur jetzigen B 101 auf einem Radweg in die Kreisstadt oder man fährt durch den interessanten aber auch geheimnisvollen Bürgerbusch.

Entscheidet man sich für die zweite Möglichkeit, dann hält man sich, nachdem man den Bahntunnel durchfahren hat rechts und folgt erst einmal der Bahnlinie. Später ergibt sich der Weg von selbst. In Luckenwalde kommt man so oder so am Ortseingang heraus. Auf der Hauptstraße gelangt man wieder ins Zentrum der Stadt, zum Markt.

Alternativroute:

Hat man Liebätz verlassen, fährt man im Schatten der an die Straße grenzenden Wälder bis Ruhlsdorf und dann auf dem Radweg bis nach Luckenwalde, dem Ausgangspunkt der Tour wo man, vorausgesetzt man verlässt den Pfad nicht vorher, auf die große Ampelkreuzung gelangt.

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Routenbeschreibung in pdf
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Gaststätten und Pensionen
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letzte Änderung: 22.04.2005