
Genau zwischen Wald und Wiese liegt Frankenförde
Frankenförde ist einfach liebenswert mit seinem langgestreckten Ortskern und der feldsteinernen Wehrkirche. Einerseits liegt der Ort an einem Wald und andererseits an einer ausgedehnten Weidefläche. Unweit des Dorfes findet man einen Waldsee, der einst ein beliebter Badesee war. In der Nähe des Ortes gibt es ein Gewerbegebiet.
„Förde“ soll sich von „Furt“ herleiten. Der Sage nach sollen hier die Krieger Karls des Großen Fließ und Sumpf durchschritten haben, als sie gegen die Wenden zogen. In einer Urkunde des Jahres 1285 ist der Ort „Frankenförde“ genannt.
Ursprünglich zur Burg Luckenwalde gehörend, kam der Ort 1285 bis 1553 in den Besitz des Klosters Zinna.
Die Kirche des Ortes, ein rechteckiger Feldsteinbau, stammt aus dem 14. Jahrhundert. Sehenswert sind die Empore aus der Zeit um 1700 sowie der Kanzelaltar aus dem 18. Jahrhundert. Gleich daneben befindet sich das Mehrzweckgebäude mit Feuerwehr, Dorfgemeinschaftsraum und Trauerhalle.