
Der größte Findling steht in Hennickendorf
Obwohl 1307 in einer Urkunde als Hentgendorff bezeichnet, leitet sich der Name eher von einem Lokator namens Henning oder Hennig her. 1480 findet sich zum ersten Mal die heutige Schreibweise.
1157 unterstand das Dorf der Herrschaft Trebbin. 1307 bis 1553 übten die Zinnaer Mönche die Herrschaft aus. Folglich findet sich nahe des Ortes auch ein Flurstück, das Weinberg genannt wird.
Das Dorf, das vor Zeiten an anderer Stelle lag, wird von einigen Erhebungen umschlossen. 1856 wird die nach Entwürfen von Friedrich August Stüler erbaute neogotische Kirche fertig. Ihre Wände sind ausschließlich aus Feldsteinen errichtet worden.
1988 wurde vor der schönen neogotischen Kirche der bisher größte, in der hiesigen Region geborgene Findling aufgestellt.
Ein reges Dorfleben sorgt dafür, dass sich Einheimische und Zugezogene in Hennickendorf wohlfühlen. Nicht ohne Grund wurde der Nuthe-Urstromtaler Ortsteil Sieger im Kreiswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" 2021.