
Seinem Namen alle Ehre macht Schöneweide
„Schöne Weide“ liegt eigentlich logischerweise unweit von Schönefeld. Es gibt jedoch den wesentlichen Unterschied, dass es nämlich ab 1375 zum Ländchen (Amt) Zossen gehörte und zwischen beiden Siedlungen die Grenze zum Erzbistum Magdeburg verlief. Darauf begründet sich auch, dass Schöneweide als einziger der jetzigen Ortsteile der Gemeinde nicht zum damaligen Kreis Luckenwalde gehörte - und das bis zum Jahre 1951.
Da der Ort zum wendischen Teil des brandenburgischen Amtsbezirkes Zossen gehörte, verwundert es nicht, dass er vom Typ her ein Rundling ist, und zwar einer der schönsten der Region.
Die Dorfkirche wurde 1753 erbaut. Während der Kriegshandlungen 1945 brannte sie bis auf die Grundmauern nieder. Nach ihrem Wiederaufbau wurde sie am 12. September 1954 im Rahmen eines Festgottesdienstes wieder eingeweiht.
Neben der Kirche befindet sich ein Backofen. Diesen nutzt die Dorfgemeinschaft, um darin zu besonderen Anlässen verführerisch duftende Backwaren herzustellen.