
Idyllisch gelegen im Westen der Gemeinde
Umgeben von dichtem Wald und großen Feldern liegt der Ortsteil Zülichendorf westlich der Kreisstadt Luckenwalde. Er ist über die L 70 am schnellsten zu erreichen.
Am alten Dorfplatz kann man noch erkennen, dass er einmal von vielen Obstgehölzen umsäumt war. Vom Standort der Verlässlichen Halbtagsschule "Am Pekenberg" aus lässt sich die Umgebung in nördlicher und südlicher Richtung über Wege erkunden, die besonders zu Abstechern in die angrenzenden Wälder einladen.
Die älteste Urkunde, die den Ort als „Czulkendorff“ bezeichnet, stammt aus dem Jahre 1285. Colki ist das slawische Wort für Bienen. Man könnte also annehmen, dass damals ein Haupterwerb der Dorfbewohner in der Gewinnung von Bienenhonig lag.
Bis 1547 wurde das Dorf von der Abtei des Klosters Zinna verwaltet. Danach kam es für fast 140 Jahre unter die Verwaltung des Amtes Zinna. Während des Dreißig-jährigen Krieges wurde der Ort völlig zerstört.
Allmählich erfolgte wieder eine Besiedlung. Ab 1837 wurden in den Bauernstuben Leinwandwebstühle aufgestellt.
Nach dem 2. Weltkrieg erfolgte auch hier die Kollektivierung der Bauern.
Das Dorf hat keine Kirche, wohl aber einen Glockenturm aus dem Jahre 1842.
Eine neue Straße mit Radweg, die über Nettgendorf bis ins Naherholungsgebiet Dobbrikow führt, wurde 1995 fertiggestellt.
Zülichendorf ist einer von zwei Schulstandorten der Gemeinde Nuthe-Urstromtal. Nach dem Unterricht können sich Erst- bis Viertklässler im Hort Sonnenschein in den unterschiedlichsten Arbeitsgemeinschaften beschäftigen und sich vom Schulalltag erholen. Auch für die Betreuung der ganz Kleinen ist gesorgt. Sie fühlen sich in der AWO-Kita "Entdeckerland" gut aufgehoben.